Heilige Frauen
In der antiken, heidnischen Kultur galt die Frau meist nicht mehr als ein Sklave, nicht selten sogar noch weniger. Das ist in einigen Gegenden der Welt – Gott sei es geklagt! – noch bis heute so. Erst durch das Christentum hat die Frau die ihr eigene Würde und einen gerechten Anteil am gesellschaftlichen Leben bekommen. Aber auch in der westlichen Welt wird die Frau trotz all des Geredes von Emanzipation und Gleichberechtigung nicht als Frau geachtet, sondern nur als Produktivkraft und Konsument der Industrie, wozu hier vielfältigste Literatur zu finden ist. Wahre Gleichberechtigung würde die Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht nivellieren und jede Frau in ihrer Eigenart schätzen.
Das christliche Menschenbild läßt es nicht zu, daß die Frau instrumentalisiert wird, durch niemand, nicht für politische Vorstellungen und wirtschaftliche Zwecke, denn nur wenn sie das sein dürfen, was sie von Natur aus sind, können Menschen das tun, was als Gott als ihre innerste Bestimmung in sie gelegt hat.
Die eigentliche, die erste und wesentlichste Berufung des Menschen aber ist die zur Heiligkeit. Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Daß gerade auch Frauen dieses Ziel erreichen können, daß die Frau oft in noch höherem Maße all jene Tugenden, jene charakterliche Stärke besitzt, die ihr zu dieser Heiligkeit verhelfen, bezeugen die Heiligen Frauen aus allen Jahrhunderten der Kirchengeschichte.
Weil die Literatur von und über die hl. Teresa von Avila, hl. Theresia von Lisieux und die hl. Caterina von Siena so reichlich ist, haben wir für sie extra Rubriken angelegt.
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Die geistliche Lehre der Schwester Elisabeth von der Heiligsten Dreifaltigkeit16,80 €Inkl. MwSt. , exkl. Versandkosten










