Glaubensverteidigung

In 1 Petr 3,15 heißt es: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Vernünftigkeit der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“

Die Verteidigung unseres Glaubens (Apologetik von altgriechisch ἀπολογία‚ d.h. Verteidigung oder Rechtfertigung) wird immer wichtiger, denn die Angriffe gegen unseren Glauben werden immer massiver, aber auch sublimer. Sie kommen von konkurrierenden Weltanschauungen, von all den Ideologien, welche sich mehr und mehr an die Stelle der wahren Religion zu positionieren versuchen: Marxismus, Naturalismus, Materialismus, Wissenschaftsglaube, esoterische Lehren, aber auch die Lehren verschiedenster anderer Religionen.

Als Apologeten bezeichnet man literaturgeschichtlich die griechischen Väter, die im 2. Jahrhundert gegen die antiken, heidnischen Philosophen und die Gnostiker auftraten, allen voran Justin der Märtyrer, Athenagoras von Athen und Tertullian. Sie sahen es als eine ihrer Hauptaufgaben an, den christlichen Glauben zu verteidigen.

In späteren Zeiten haben der hl. Augustinus, der hl. Thomas von Aquin und viele andere diese Aufgabe übernommen; in der Neuzeit Blaise Pascal, C.S. Lewis u.v.a.

Siehe auch die Rubriken: Augustinus, Thomas von Aquin, Kirchenväter, Christliche Klassiker , Urkirche und Altertum .

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