Reformation und deutsche Bischöfe
Eine Schrift aus dem Jahre 1983
Die Zahl der Schriften über die sogenannte Reformation ist unermesslich. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, dass es kein einziges Buch gibt, das zusammenfassend die Haltung der Bischöfe, also der verantwortlichen Hirten der Kirche, angesichts der Herausforderung durch Luther, Zwingli und Calvin untersucht. Diesem Mangel will die vorerwähnte Neuerscheinung abhelfen. Sie stellt zum ersten Mal dar, wie sich die deutschen Diözesanbischöfe von Reval bis Aquileja der protestantischen Revolution gegenüber verhalten haben und schildert wahrheitsgetreu Bewährung und Versagen dieser Männer, die Gott gesetzt hat, die Kirche zu regieren (Apg 20,28). Daraus ergeben sich Erkenntnisse für das Verhalten des heutigen Episkopates angesichts der gegenwärtigen weltweiten Protestantisierungswelle. Gleichzeitig werden die von interessierter Seite über die sogenannten Reformatoren und ihr Zerstörungswerk geflissentlich verbreiteten Nebel weggewischt und Luther und seine Gefolgsleute so beschrieben, wie sie wirklich waren. Die vorerwähnte, für weitere Kreise bestimmte Neuerscheinung leistet somit einen wichtigen, ja unerlässlichen Beitrag zum Lutherjahr und zum sogenannten Ökumenismus. Umfangreiche Register erschließen ihren reichen Inhalt. Das Werk gehört in die Hand eines jeden, der die Geschichte verstehen und die eigene Zeit deuten will. Der abschließende Abschnitt ,,Zusammenfassende Würdigung" des Werkes bietet, als dessen Höhepunkt, einen systematisch wohlgeordneten, vielseitigen Überblick über das Ergebnis der Untersuchungen. Die außerordentliche Bedeutung und allgemeine Gültigkeit, die in sich geschlossene Form, für jedermann verständlich, machen es möglich, ja empfehlen es dringend, diese ,,Zusammenfassende Würdigung" auch gesondert erscheinen zu lassen.
| Autor | Georg May |
|---|---|
| Produktform | Kartoniert |
| Verlag | Mediatrix |
| Seitenzahl | 104 |
| Breite | 17 cm |
| Höhe | 24 cm |