Gradatio entis

Sein als Teilhabe bei Duns Scotus und Franz Suárez
Große scholastische Philosophie kreist um die Frage, wie es möglich ist, daß Gott die Dinge an seiner ohne den Unterschied von göttlichem und geschöpflichem Sein aufzuheben ...

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Sein als Teilhabe bei Duns Scotus und Franz Suárez
Große scholastische Philosophie kreist um die Frage, wie es möglich ist, daß Gott die Dinge an seiner Wirklichkeit teilhaben lässt, ohne den Unterschied von göttlichem und geschöpflichem Sein aufzuheben. Die vorliegende Arbeit zeigt nicht nur, daß der zweite  Traditionsstrom der scholastischen Philosophie, der durch die Namen Duns Scotus und Franz Suárez verkörpert wird, das Problem auf ganz andere Weise löst als der Thomismus. Sie setzt neue und überraschende Akzente, weil sie den Nachweis führt, daß  Scotus und Suárez ebenfalls daran festhalten, daß „Sein“ Fülle bedeutet und Gott die Fülle der Wirklichkeit ist, so dass Heideggers Vorwurf der „Seinsvergessenheit“ auch an dieser Schule abprallt. Höhepunkt des Buches ist die kritische Gegenüberstellung der durch Cajetan geprägten thomistischen und der suarezianischen Lehre von der analogia entis, vom Sein als Gleichnis Gottes, die das Herzstück der scholastischen Metaphysik bildet.
239 S., kart.

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Autor Walter Hoeres
Produktform Kartoniert
ISBN 978-3-86838-245-7
Verlag Editiones Scholasticae
Seitenzahl 239
Copyright © 2021 Sarto Verlagsbuchhandlung GmbH