Franz Stock - Menschlichkeit über Grenzen hinweg

Im Jahr 1934 begann der junge Priester Franz Stock (1904-1948) aus der Diözese Paderborn seine Tätigkeit in Paris als Leiter der deutschsprachigen katholischen Gemeinde. Nach der Besetzung der französischen Hauptstadt durch die Wehrmacht übernahm er die Betreuung französischer Gefangener – Widerstandkämpfer und Geiseln, Christen, Juden, Kommunisten und Atheisten – und begleitete etwa 2.000 zum Tode verurteilte Menschen bei ihrer Hinrichtung.
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Im Jahr 1934 begann der junge Priester Franz Stock (1904-1948) aus der Diözese Paderborn seine Tätigkeit in Paris als Leiter der deutschsprachigen katholischen Gemeinde. Nach der Besetzung der französischen Hauptstadt durch die Wehrmacht übernahm er die Betreuung französischer Gefangener – Widerstandkämpfer und Geiseln, Christen, Juden, Kommunisten und Atheisten – und begleitete etwa 2.000 zum Tode verurteilte Menschen bei ihrer Hinrichtung. Nach Kriegsende trugen ihm französische Autoritäten die Errichtung eines Priesterseminars für kriegsgefangene deutsche Theologiestudenten an. Im „Stacheldrahtseminar“, das von 1945 bis 1947 innerhalb des großen Kriegsgefangenenlagers von Le Coudray bei Chartres existierte, wurde er für viele deutsche Soldaten ein väterlicher Ratgeber auf ihrem Weg zum Priestertum. Die umfassend recherchierte Biographie zeichnet das Bild einer faszinierenden Persönlichkeit, deren Leben im Dienst der Nächstenliebe und Versöhnung zwischen den Völkern stand.
486 S., geb.
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Autor Loonbeek, Raymond
Produktform Gebunden
ISBN 978-3-8306-7713-0
Verlag EOS Verlag
Seitenzahl 486
Copyright © 2021 Sarto Verlagsbuchhandlung GmbH