Vom Modernismus zum II. Vatikanum

Die Kirche zwischen Unwandelbarkeit und Selbstzerstörung
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vlb-neu-9783956211775
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Dieses Buch unternimmt eine grundlegende Analyse des Modernismus. Dessen Fundament besteht in einer subjektivistischen Verkürzung des Glaubens, die vor allem im Gefolge des II. Vatikanums programmatische Gestalt angenommen hat. Durch die Fragmentierung der Wahrheitsfülle in sog. Teilwahrheiten verliert die Kirche ihre übernatürliche Dimension: Vom Corpus Christi Mysticum wird sie degradiert auf eine von Menschen konstruierte Konfession unter vielen. Gabriele Waste legt dar, daß der Modernismus die Reduktion des Glaubens auf den Bereich der reinen Immanenz bedeutet und in weiterer Folge in der Ausblendung der natürlichen Realität endet. Solch eine »moderne« Kirche kann auch die Spannweite zwischen der Allmacht und der Selbstentäußerung Gottes, wie sie im Geheimnis des Berges Tabor zutage tritt, nicht mehr wiedergeben. Dadurch ist auch ihre Trägerschaft des Erlösungswerkes Christi in Mitleidenschaft gezogen. Sie ist das Samenkorn, das auf den Weg fällt und keine Frucht mehr bringen kann. Dem stellt das Buch eine Rückbesinnung auf das organische und übernatürliche Wesen der Kirche entgegen. Um zu ihrer ursprünglichen Begriffsbestimmung als Corpus Christi Mysticum zurückzukehren, muß sie wieder die gesammelte Kraft des Samenkorns in sich bündeln. Nur so wird sie die Kraft haben, die destruktiven Geister des Naturalismus zu erkennen und zu bekämpfen.
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Autor Gabriele Waste
ISBN 978-3-95621-177-5
Verlag Renovamen Verlag
Seitenzahl 89
Breite 14 cm
Höhe 21,6 cm
Copyright © 2022 Sarto Verlagsbuchhandlung GmbH