Die bayerische Rokokokirche

Die Irritationale und das Sakrale
Es geht hier nicht um Lokales, sondern um eine eigenständige künstlerische Leistung Bayerns während des 18. Jahrhunderts. In Auseinander-setzung mit der klaren französischen Architektur und der gekonnten illusionistischen Architekturmalerei Italiens, schufen seine Künstler die Rokokokirche als ein räumliches und bildhaftes Gesamtkunstwerk zugleich. Dazu wurde die Tektonik der Architektur optisch aufgehoben und ein Zusammenhang mit dem farbigen Deckenfresko hergestellt.
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Die Irritationale und das Sakrale
Es geht hier nicht um Lokales, sondern um eine eigenständige künstlerische Leistung Bayerns während des 18. Jahrhunderts. In Auseinander-setzung mit der klaren französischen Architektur und der gekonnten illusionistischen Architekturmalerei Italiens, schufen seine Künstler die Rokokokirche als ein räumliches und bildhaftes Gesamtkunstwerk zugleich. Dazu wurde die Tektonik der Architektur optisch aufgehoben und ein Zusammenhang mit dem farbigen Deckenfresko hergestellt. Dem Ornament, der Rocaille, kommt bei diesem Prozeß eine wesentliche Rolle zu. Auf dem Höhepunkt der Epoche erreichte dann das Muschelornament, wie man Rocaille auch übersetzen könnte, eine so große künstlerische Freiheit, daß es sich von seiner Gebundenheit an den Grund löste und sich als abstraktes Kunstwerk etablierte. Die bayerische Rokokokirche steht in ihrer Tendenz, den architektonischen Raum zu vereinheitlichen ohne die Sakralität aufzuheben, zwischen der spätmittelalterlichen Kunst und der Moderne, eine Leistung, die in der bisherigen Forschung kaum erkannt worden ist.
432 Seiten, 32 Farbabbildungen, 100 sw-Abbildungen, geb.
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Autor Karsten Harries
Produktform Gebunden
ISBN 978-3-9810376-4-7
Verlag Hawel
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