Augustinus
Augustinus gilt als der erste und bedeutendste politische Denker der frühen Kirche.
Augustinus gilt als der erste und bedeutendste politische Denker der frühen Kirche. Vertiefte Reflexionen über Staat und Gesellschaft aus christlicher Perspektive finden sich erstmals bei ihm. Im Unterschied zu Platon, Aristoteles und Cicero, die insbesondere danach fragten, welche Staatsform die beste sei, war Augustinus nicht primär an der Gestalt staatlicher Verfassungen oder politischen Institutionen als solchen interessiert. Ihm ging es vielmehr um die Frage, wie der Mensch in Staat und Gesellschaft leben solle und welche Möglichkeiten Christen zur politischen Mitgestaltung haben, um die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, in dieser Welt ein Leben nach christlichen Maßstäben führen zu können und es auf sein Endziel, d.h. das ewige Leben bei Gott, hin auszurichten. Die theologische Anthropologie Augustins erweist sich dabei als wichtiger Schlüssel seines politischen Denkens. Seit langem liegt im deutschen Sprachraum keine umfassende Darstellung hierzu vor.
Der Band enthält eine systematische Darstellung zentraler Einzelthemen: Der Mensch als soziales Wesen, die Aufgabe des Staates, Grundlagen der Gerechtigkeit, Krieg und Frieden, der ideale Staatslenker, Loyalität und Widerstand, Gesellschaftskritik und Prägung des Gemeinwesens durch christliche Prinzipien.
Im Anschluß folgt eine Auswahl von 248 Texten aus dem Gesamtwerk Augustins mit erklärenden Anmerkungen sowie eine umfassende Bibliographie in systematischer Gliederung.
| Autor | Michael Fiedrowicz |
|---|---|
| Produktform | Gebunden |
| ISBN | 978-3-941862-35-7 |
| Verlag | Carthusianus Verlag |
| Seitenzahl | 336 |
| Breite | 15,5 cm |
| Höhe | 23 cm |