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Die Gendarmen des Papstes. Die Polizei des Vatikans im Kampf gegen Räuber, Revolutionäre und Vatileaks

Nersinger, Ulrich
nova & vetera

Die Gendarmen des Papstes. Die Polizei des Vatikans im Kampf gegen Räuber, Revolutionäre und Vatileaks

Die Gendarmen des Papstes - Die Vatikanische Polizei im Kampf gegen Räuber, Revolutionäre und Vatileaks Mit der „Vatileaks-Affäre" – dem Diebstahl und der Veröffentlichung vertraulicher Dokumente Papst Benedikts XVI. – fiel das Licht zwangsläufig auch auf sie: die Gendarmen des Papstes. Anders als bei der Schweizergarde steht die vatikanische Polizei nicht im Rampenlicht, ihre Aufgaben und Dienste liegen mehr im Verborgenen. Dabei braucht sich die Päpstliche Gendarmerie keineswegs hinter der helvetischen Garde zu verstecken. Ihre Geschichte ist sogar noch etwas älter, so reichen die Ursprünge des Korps weit vor das Gründungsjahr der Schweizergarde zurück. Über die Jahrhunderte wechselten die Ordnungshüter des Papstes oft ihre Bezeichnung, bis sie schließlich im 19. Jahrhundert unter dem Namen „Gendarmen" agierten. Berühmte und berüchtigte Personen der Weltgeschichte machten mit ihnen „Bekanntschaft": Cellini, Caravaggio, Casanova und Cagliostro. Der Jesuitenorden, Gesandte und selbst Ex-Königinnen gerieten mit ihnen aneinander. Kaum ein Romreisender von Rang vergaß ihre Erwähnung; so gingen Goethe, Stendhal, Charles Dickens und Ferdinand Gregorovius u.v.a. in ihren Werken auf sie ein. Giacomo Puccini setzte ihnen in seiner Oper „Tosca" ein unsterbliches „Denk­mal". Der Autor und bekannte Vatikanist führt den Leser durch diese wechselhafte Geschichte so unter anderem: den Kampf der Gendarmen gegen Räuberbanden, „Undercover"-Einsätze zur Ausforschung von Revolutionären und auch die Leistungen der Gendarmerie als paramilitärische Einheit in der Verteidigung des Kirchenstaates. So wird dieses Buch über die vatikanische Polizei notwendigerweise auch zu einem Streifzug durch die Kriminalgeschichte des päpstlichen Rom bis hin zum größten Kriminalfall der jüngsten Geschichte: der sog. „Vatileaks-Affäre". Besonders wechselhaft war die Geschichte der Gendarmerie im 20. Jahrhundert: die Gründung des Staates der Vatikanstadt, der Versuch der Infiltrierung der Truppe durch die Faschisten im Zweiten Weltkrieg sowie die mehrfache Umbenennung und der Erlaß neuer Regelements bedeuteten für die päpstliche Polizei jeweils große Herausforderungen. Ulrich Nersinger gelingt ein farbiges Bild der vatikanischen Ordnungshüter. Er läßt Bewunderer und Gegner zu Wort kommen, so darf neben den mehr oder weniger aktuellen Problemen auch die quasi schon immer währende, aber natürlich nie öffentlich thematisierte Rivalität zu den „Schweizern" fehlen. Ausführlich geht der Autor auch auf die jüngere Geschichte der vatikanischen Gendarmerie ein: auf den alltäglichen Dienst und die Ermittlungen in brisanten Kriminalfällen, auf den Beitritt des Vatikanstaates zu Interpol und die Bildung zweier „Special Forces", einer „Schnellen Eingreiftruppe" und „Antiterror-Einheit" und natürlich die Ermittlungen im bereits erwähnten „Vatileaks". Mit Nersingers neuestem Werk erscheint weltweit erstmals eine Gesamtdarstellung der Geschichte der Päpstlichen Gendarmerie und ihrer Vorgängerorganisationen.

 

333 Seiten mit zahlreichen Abbildungen; Format: 16 x 24 cm
Fadenheftung, Hardcover



Preis: 34,00 EUR
inkl. UST exkl.
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