Humanistisches Appeasement?

Hans Barions Kritik an der Staats- und Soziallehre des Zweiten Vatikanischen Konzils.

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"Im Kampf um Rom / siegt Rudolph Sohm." In diesem Epigramm fing Carl Schmitt (1888-1985) die Krise ein, die Kirche und Kirchenrecht im 20. Jahrhundert erfaßt hat. Hans Barion (1899-1973), einer der schillerndsten Theologen jener Zeit, Freund und Widerpart Schmitts, gewinnt aus Sohms Entgegensetzung von Pneuma und Tradition, Kirche und Recht den "korrekten", jede politische Theologie ausschließenden katholischen Kirchen(rechts)begriff. An ihm mißt er auch das Vaticanum II. Seine ätzende Kritik zielt auf die "wissenschaftliche Vernichtung der Konzilskirche" ab. Das Buch erschließt die ideengeschichtlichen Hintergründe und unterzieht Barions Thesen, insbesondere zur konziliaren Staats- und Soziallehre, einer umfassenden Prüfung, um sie für die Diskussion um die authentische Auslegung des Konzils fruchtbar zu machen. Größe und Grenze eines außergewöhnlichen Rechtsdenkers kommen zum Vorschein.
462 S., kart.
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Autor Wolfgang Spindler
Produktform Kartoniert
ISBN 978-3-428-13588-2
Verlag Duncker & Humblot
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